Vorsorge für Ihren Nachlass

Wer ohne letztwillige Verfügung (Testament oder Erbvertrag) verstirbt, wird von seinen gesetzlichen Erben beerbt.

Das hat oft unerwünschte Folgen: Entgegen einem weit verbreiteten Irrtum ist nämlich beim Tod eines Ehepartners nicht etwa der überlebende Ehepartner Alleinerbe, sondern es entsteht eine Erbengemeinschaft, bestehend aus Witwe(r) und Kindern oder (bei Kinderlosigkeit) Witwe(r) und Eltern oder Geschwistern des Verstorbenen.

Solche unerwünschten Nebenwirkungen der gesetzlichen Erbfolge können Sie durch ein Testament verhindern. Dort können Sie umfassend und detailgenau festlegen, was nach Ihrem Tod gelten soll.

Selbst geschriebene Testamente führen jedoch oftmals zu Erbstreitigkeiten

Testamente können Probleme bereiten

Das Gesetz gibt Ihnen die Möglichkeit, ein Testament eigenhändig oder in notarieller Form zu errichten. Selbst geschriebene Testamente führen jedoch oftmals zu Erbstreitigkeiten, etwa weil der Testierende sich unklar ausgedrückt hat, weil er als juristischer Laie juristische Begriffe falsch verwendet hat oder weil er regelungsbedürftige Aspekte schlichtweg vergessen hat. Wenn es nach dem Tod hierauf ankommt, kann der Testierende selbst nicht mehr befragt werden, wie er eine bestimmte Formulierung gemeint hat.

Diese Probleme vermeiden Sie mit einem notariellen Testament. In einem Beratungsgespräch können Sie uns Ihre persönlichen Wünsche schildern. Wir entwickeln eine individuelle und auf Ihren Einzelfall maßgeschneiderte Gestaltung und kümmern uns um die richtigen Formulierungen.

Spezielle Situationen erfordern dabei besondere Regelungen: Unternehmertestament, Geschiedenentestament, Behindertentestament, Testamente bei „Patchwork-Familien“, Testamente bei ausländischer Staatsangehörigkeit. Der Notar leistet hierbei mit seinem Wissen um alle möglichen Gestaltungsvarianten, etwa Erbeinsetzung, Vermächtnis, Auflage, Teilungsanordnung, Testamentsvollstreckung, Vor- und Nacherbschaft und erbrechtlicher Rechtswahl, eine wertvolle Hilfe.

Viele Vorteile

Neben der fachkundigen Beratung durch den Notar hat das notarielle Testament aber noch weitere Vorteile. Der Notar sorgt dafür, dass das Testament im Zentralen Testamentsregister (ZTR) der Bundesnotarkammer registriert wird und unverzüglich in die besondere amtliche Verwahrung beim Amtsgericht kommt, wodurch sichergestellt ist, dass das Testament später auch aufgefunden und nicht von einem enterbten oder zu kurz gekommenen Kind vernichtet oder verfälscht wird.

Und vor allem: Testament und Erbvertrag vom Notar kosten zwar Geld, ersparen den Erben aber die Mühen und Kosten eines Erbscheins. Das notarielle Testament genügt in Verbindung mit dem Eröffnungsprotokoll des Nachlassgerichts nämlich dem Grundbuchamt, dem Handelsregister und auch in aller Regel bei der Bank als Erbnachweis und macht die Beantragung eines gebührenpflichtigen Erbscheins meist entbehrlich. Im Ergebnis sind notarielles Testament oder Erbvertrag vielfach sogar kostengünstiger als ein handschriftliches Testament.

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